Psychotherapie für Flüchtlinge in Berlin

Ein Großteil der Menschen, die in Deutschland Asyl suchen, sind wegen extrem belastender Erlebnisse in ihren Heimatländern und auf der Flucht psychisch belastet.  Viele leiden unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Die psychotherapeutische Versorgung der Asylsuchenden ist jedoch im deutschen Gesundheitssystem unzureichend. Daher wurde in der Zulassungsverordnung für ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen im Oktober 2015 die Möglichkeit eingeräumt, dass qualifizierte PsychotherapeutInnen durch die Zulassungsausschüsse zur Versorgung von Asylsuchenden ermächtigt werden können, die bereits über 15 Monate in Deutschland sind und Folter, Vergewaltigung oder sonstige schwere Formen psychischer, physischer oder sexueller Gewalt erlitten haben.

 

Wir sind eine Gruppe von ermächtigten PsychotherapeutInnen in Berlin, die traumatisierten Flüchtlingen psychotherapeutische Behandlung anbietet. Wir sind approbiert und in unterschiedlichen Verfahren ausgebildet (Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Verhaltenstherapie), sind Erwachsenen- und Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen, und verfügen über spezielle Kenntnisse und Erfahrungen in der Traumatherapie. Wir bieten Psychotherapie in unterschiedlichen Sprachen an, arbeiten aber auch mit Hilfe von qualifizierten DolmetscherInnen.

 

 

Detaillierte Informationen über uns finden Sie hier.


Voraussetzungen


Asylsuchende, die seit mindestens 15 Monaten in Deutschland sind, eine Krankenversicherungskarte besitzen und Leistungen nach §2 AsylBLG erhalten, können eine psychotherapeutische Behandlung bei ermächtigten PsychotherapeutInnen in Anspruch nehmen. In der Regel wird ein Erstgesprächstermin vereinbart, in dem das Anliegen und die weitere Vorgehensweise geklärt werden. Wenn die Aufenthaltsdauer unter 15 Monaten ist, muss geklärt werden, ob zunächst eine Kostenübernahme über das LaGeSo erfolgen kann. Detailliertere Informationen über die Arbeitsweisen der jeweiligen Therapeuten finden Sie auf deren Webseiten oder durch persönliche Kontaktaufnahme.

 

Weitere Informationen zur Kontaktaufnahme finden Sie hier.